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  EINSAMKEIT UND SOZIALE ISOLATION  
   
  Während soziale Isolation meist als quantifizierbare Aussage über das Ausmaß der Sozialkontakte eines Menschen gesehen wird, bezeichnet Einsamkeit das subjektive Empfinden mangelnder Sozialkontakte.

In keiner anderen Lebensphase verbringen Menschen so viel Zeit alleine, wie im Alter. Alleinsein wird dann problematisch, wenn z. B. aufgrund von Immobilität oder Hilfsbedürftigkeit die Wahlfreiheit zwischen Rückzug und sozialer Integration fehlt. Ist die Diskrepanz zwischen gegebenem sozialen Beziehungsnetzwerk und individuellen sozialen Wünschen nach Kontakt und Integration groß, fördert dies Passivität, Unzufriedenheit, depressive und apathische Symptome und geht zu Lasten der physischen und psychischen Gesundheit.

Soziale Isolation fördert den Verlust alltagspraktischer Fähigkeiten und forciert Hilfs- und Pflegebedürftigkeit.

Der Ehrenamtliche Besuchsdienst ermöglicht älteren und kranken Menschen durch Besuche der ehrenamtlichen Mitarbeiter regelmäßige Außenkontakte. Fachliche Begleitung der Besuchsdienste, gezielte professionelle Beratung und bedarfsorientierte Einbindung komplementärer Fachdienste stärken die Handlungskompetenz der Besuchten, wirken sich positiv auf Prävalenz und Eintritt von Hilfs- und Pflegebedürftigkeit aus und leisten einen Beitrag zur Entlastung des Versorgungssystems. 

   
   
   
 
   
JEDER MENSCH BRAUCHT KONTAKTE
       
Ein Förderprojekt der  

Stadtverwaltung Wuppertal, Ressort Soziales,

unter der Trägerschaft des  

       
Stipendiat der B U N D E S I N I T I A T I V E   D E R   W I R T S C H A F T   zur Förderung sozialer Ideen und Projekte im Jahr 2006